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Wie wird eine ausgewogene Ernährung beim Baby beurteilt?

Naturgemäß wird das Baby durch das Hungergefühl stimuliert, seine Nahrungsaufnahme mehr oder weniger ausgeprägt zu regulieren. Wenn es satt ist, gibt sein Organismus weder Bauchgeräusche von sich, noch äußert er das Gefühl eines leeren Magens, der Müdigkeit oder Nervosität.

Das Gehirn empfängt aber auch ganz andere Signale. Tatsächlich führen angenehme Emotionen, die das Baby während seiner Mahlzeit erfährt, wie Gerüche, Gaumenkontakt oder auch bevorzugte Geschmäcker beim kleinen Esser zu einer Sättigung oder zusätzlichen Zufriedenheit.

Die emotionale Ernährung

Sie wissen, dass das Baby für eine emotionale und psychologische Ausgeglichenheit die emotionalen Beziehungen eines engen, liebevollen Verhältnisses zu seinen Eltern braucht. Daher ist eine entspannte und beruhigende Atmosphäre genauso wichtig wie der Inhalt des Fläschchens oder Tellers.

In der Praxis

Ab dem 5. vollendeten Monat deckt die Muttermilch nicht mehr vollständig die physiologischen Bedürfnisse des heranwachsenden Babys ab. Zur Orientierung können wir folgendes Schema heranziehen:

4 Teile Kohlenhydrate (langsam und schnell resorbierbare Zucker): Getreide, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte.

2 Teile Proteide (Eiweiße der Milchprodukte oder tierischen Produkte): Milch, Käse, Fleisch, Fisch.

1 Teil Lipide (Fett): Butter, Öl …

Da jedes Nahrungsmittel eine andere Zusammensetzung hat, wird der Bedarf an Mikronährstoffen, Vitaminen und Mineralien durch eine abwechslungsreiche Ernährung gedeckt.  Ziehen Sie Nahrungsrohstoffe den industriell hergestellten Lebensmitteln vor, um Fette, Zusatzstoffe und versteckten Zucker zu vermeiden.

Merke

Eine ausgewogene Ernährung misst sich mehr oder weniger über den ganzen Tag. So unnütz es ist, alle Nahrungsmittel aufs Gramm genau abzuwiegen und die Menge an Eiweißen und Fetten zu berechnen, die in jedem Rezept enthalten sind, so wichtig ist es, die Wachstumskurve des Babys über den Verlauf der Monate zu beobachten.