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10 Gründe, die « kleinen hausgemachten Gläschen » vorzuziehen

10 Gründe, die kleinen hausgemachten Gläschen vorzuziehen

Der Gedanke liegt uns fern, eine Polemik vom Zaun zu brechen und die industriellen Babygläschen insgesamt anzuschwärzen, oder Ihnen Schuldgefühle wegen deren Verzehr zu machen: sie sind oft sehr gut und werden von den Babys geschätzt. Sie können Ihnen bei Gelegenheit aus der Klemme helfen.

Aber wir möchten nur für eine besser beherrschte Einführung der Beikost kämpfen, indem wir Ihnen 10 Argumente zugunsten der „hausgemachten“ Beikost vorstellen.

* Kostensparend

Machen Sie die Rechnung! Ein im Supermarkt gekauftes Gläschen kostet etwa 1 € (oder etwas mehr für die „Bio“-Gläschen). Wenn Sie einen Gemüsegarten haben, oder wenn Sie Ihr Gemüse, Ihr Obst, Ihr Fleisch und Ihren Fisch von den Regalen der Märkte kaufen, sind die Kosten für ein hausgemachtes Gläschen um einiges geringer. Und wenn Sie sich entschieden haben, ein für die Babykost geeignetes Küchengerät zu benutzen, wird sich Ihre Investition sehr rasch amortisiert haben.

* Die Zeit

Wollen wir ein für alle Mal diesen einmal aufgenommenen Gedanken umdrehen: Nein, das kostet nicht mehr Zeit als man zum Kochen eines guten Gerichts braucht! Eine Kartoffel und eine Karotte zu schälen und sie in grobe Stückchen zu schneiden kostet Sie 2 Minuten. Und während diese kochen, haben Sie Zeit, etwas Anderes zu machen! Und was das Mixen angeht, haben Sie noch nicht einmal Zeit, „Pürree“ zu sagen, da ist es schon fertig!

Also zum Teufel mit der Bequemlichkeit eines Gläschens, bei dem man nur den Deckel abzunehmen braucht und das man in der Mikrowelle aufwärmt!

* Die Freude am Kochen

Noch einmal, man muss gar nicht ein Sternekoch sein, um gute kleine Gerichte für das Baby zustande zu bringen, das sich Ihnen dafür erkenntlich zeigen wird! Was für ein Vergnügen, zu sehen wie sich das Baby eine kleine Mahlzeit gönnt, die Sie mit Liebe zubereitet haben! Selbst wenn das Kochen anfangs nicht Ihre Leidenschaft sein sollte, das ist vielleicht eine gute Möglichkeit, wieder daran anzuknüpfen…

* (wieder) versuchen

Ihr Kind hat Ihr letztes Pürree nicht gemocht? Wenn das nicht funktioniert, versuchen Sie es später noch einmal, indem Sie das Rezept vielleicht ein wenig abändern, beispielsweise indem Sie weniger Artischocke und mehr Kartoffel hinzugeben und das Ganze mehr oder weniger wie Ihr vorheriges Pürree mixen. Anders als bei den industriellen Gläschen, sollten Sie, wenn Ihr Kind ein Rezept nicht mehr gemocht hat, nicht gleich voreilige Schlüsse ziehen und sagen, dass es entschieden keinen Fisch, oder dieses Gemüse nicht mag. Bleiben Sie dran, das ist das Geheimnis einer beherrschten und erfolgreichen Einführung von Beikost.

* Die Kreativität

Kochen bedeutet Einfallsreichtum! Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade und zögern Sie nicht, wie ein großer Küchenchef klassische Rezepte neu zu interpretieren und sie sich anzueignen!

* Die Auswahl der Zutaten / Nahrungsmittel

Wie bei der herkömmlichen Küche ist die Kenntnis der Produkte, die Sie verkochen wollen, wichtig und wird Ihre Erfolgschancen erhöhen. Und Sie brauchen keine Zweifel mehr über die Qualität Ihrer Zutaten, genetisch veränderte Lebensmittel, oder Konservierungsstoffe zu haben. Es steht Ihnen dann frei, noch Salz dazu zu geben, oder nicht.

* Legen Sie Vorräte an!

Wenn von Ihren Pürres, die Sie für das Baby zubereitet haben, etwas übrig bleibt, teilen Sie sie auf und bewahren Sie sie in geeigneten Behältern im Kühlschrank, oder für eine längere Konservierung in der Gefriertruhe auf.

* Rezepte für die Kleinen … und auch für die Großen!

Zögern Sie nicht, beim Zubereiten der Gläschen für Ihr Baby in größeren Mengen zu kkochen. Geben Sie eine Umdrehung der Pfeffermühle hinzu, ein Gewürz, das für das Baby verboten ist, und die Sache ist geritzt: Sie haben eine Mahlzeit für die ganze Familie zubereitet!

* Führen Sie Ihr Kind an die Freude am Kochen heran

Wenn sie ein wenig Interesse an der Gastronomie und an den Freuden der Küche haben, wird für Sie die Weitergabe dieses Könnens und dieses Interesse an Ihr Kind auch für Sie ebenso eine wirkliche Freude sein! Wenn Ihr Kind heranwächst wird das ein wunderbares pädagogisches Abenteuer für Sie sein, es entdecken zu lassen, wie man ein Gericht zubereitet: einen Apfel schälen, eine Karotte zerschneiden, eine Hühnerbrust zum Kochen bringen, ein köstliches Kompott zubereiten …

* Teilen Sie mit Ihrer Umgebung

Zahlreiche Eltern kochen ebenfalls, und das wird für Sie eine hervorragende Möglichkeit sein, Ihre Rezeptideen mit anderen zu teilen und neue zu entdecken! Ihre Familie, Ihre Freundinnen und Freunde haben zweifellos gut gehütete Rezepte, die nur an Ihrem Kind ausprobiert zu werden brauchen! Zahlreiche Foren und Blogs (darunter auch dieser) werden für Sie eine unerschöpfliche Inspirationsquelle sein!

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